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Pink Floyd - The Wall
Cover

Veröffentlichung

30. November 1979

Label

ursprünglich:

  • Harvest Records (Europa)
  • Columbia Records (USA)

Neuauflagen:

  • EMI (Europa)
  • Capitol Records (USA)
Format(e)

CD, LP

Genre(s)

Artrock

Anzahl der Titel

26

Laufzeit

81 min 20 sek

Besetzung
Produktion

Bob Ezrin, David Gilmour, Roger Waters

Studio(s)
  • Britannia Studios - Islington, London
  • CBS - New York
  • Producers Workshop - Los Angeles
  • Super Bear Studios - Miravel, Frankreich
Chronik
Animals

(1977)

The Wall The Final Cut

(1983)

Albenrezension

The Wall (1979) ist das wohl bekannteste Album von Pink Floyd. Es besteht aus zwei LPs/CDs und ähnelt durch eine Geschichte, die musikalisch erzählt wird, einem Musical. Roger Waters, der Bassist, Sänger und Kopf der Band, schrieb alle Texte außer Comfortably Numb (David Gilmour) und "The Trial" (Bob Ezrin) alleine und auch die Musik komponierte er zum größten Teil selbst. Dies führte später auch dazu, dass er die Band verließ.

Geschichte Bearbeiten

Die Geschichte, die auf dem Album erzählt wird, erinnert an Waters eigenes Leben. Die Hauptperson Pink Floyd oder Pink verkörpert nicht nur ihn, sondern teilweise auch seinen früheren Bandkollegen und -leader Syd Barrett. Roger erzählt vermutlich aus seiner Kindheit, wie er durch den 2. Weltkrieg seinen Vater verlor, von Lehrern, die ihre Schüler schlagen, und von anderen Dingen, die sich auf die Psyche auswirken können.

"The Wall" ist auf der einen Seite auch eine Anspielung auf den 2. Weltkrieg, aber in erster Linie soll sie eine Fassade darstellen, die Pink umgibt und von Einflüssen der Realität schützen soll. Diese Mauer baut sich nach und nach durch die einzelnen Lieder auf, verdeutlicht durch die mehrfach vorkommende Textzeile "All in all it's just another brick in the wall", die auch in dem wohl bekanntesten Lied von Pink Floyd, Another Brick In The Wall Part - 2, zu hören ist. Das Album spricht psychische Probleme an, mit denen auch Syd Barrett zu kämpfen hatte (darunter Drogenprobleme). Im vorletzten Lied The Trial findet ein Gericht in Pinks Kopf statt, die entscheidet, dass seine imaginäre Mauer niedergerissen werden soll und er ein neues Leben beginnen soll.

Lyrisch wird The Wall als ein großes Meisterwerk angesehen, während sich musikalisch gesehen die Geister scheiden. Für viele ist es musikalisch schwach, wenn sie es mit früheren Alben wie Wish You Were Here oder Meddle vergleichen, andere beschreiben es als genial.

Film Bearbeiten

1982 kam auch eine Verfilmung des Albums heraus, in der der Musiker Bob Geldof die Hauptrolle Pink spielt. Der Film basiert stark auf den Album, auch wenn einige Songs teilweise verändert oder weggelassen werden bzw. zwei weitere Songs dazugefügt wurden (When The Tigers Broke Free und The Little Boy That Santa Clause Forgot). Während dem Film wird eigentlich kaum gesprochen, wie auch auf dem Album wird alles durch die Musik erzählt. Erwähnenswert ist auch, dass auch hin und wieder Zeichentrick-Elemente zu sehen sind. Während Roger Waters selbst nicht ganz zufrieden mit der Verfilmung ist, wird es unter den meisten Fans doch als großartiger Film betrachtet.

Aufführungen Bearbeiten

Die wenigen Aufführungen von The Wall in der Tour 1980-1981 gelten als die größten und aufwendigsten Shows, die die Band je veranstaltet hat, und hat jede Menge Kraft und Geld gekostet. Daher wurde es nur in New York, Los Angeles, London und Dortmund an mehreren Abenden aufgeführt. Nach der Tour verließ Rick Wright die Band. Festgehalten wurde die Tournee offiziell auf Is There Anybody Out There? The Wall Live 1980-81 und auf sämtlichen Videoaufnahmen.

Auch die Live-Aufführungen von The Wall, die auch nach dem Verlassen der Band von Waters noch stattfanden, waren durchaus kreativ. Eine echte Mauer wurde während des Konzerts nach und nach aufgebaut, riesige Marionetten, die die Personen aus dem Film darstellten, liefen über die Bühne, die Zeichentrickauschnitte wurden an die Mauer projeziert und auch ansonsten glich das Ganze einem gigantischen Musical. Zum Finale stürtze die Mauer ein.

Roger Waters versuchte 1983 an den Erfolg von "The Wall" mit ihrer Fortsetzung "The Final Cut" anzuknüpfen. Doch diese stark pazifistisch geprägte Platte bließ hinter den Erwartungen zurück, und wird innerhalb der Band als Restverwertung der übrig gebliebenen Songs aus den The Wall-Sessions gesehen.

Tracklist Bearbeiten

Disc 1 Bearbeiten

  1. In The Flesh? - 3:19 min
  2. The Thin Ice - 2:29 min
  3. Another Brick In The Wall (Part I) - 3:09 min
  4. The Happiest Days Of Our Lives - 1:51 min
  5. Another Brick In The Wall (Part II) - 3:59 min
  6. Mother - 5:36 min
  7. Goodbye Blue Sky - 2:48 min
  8. Empty Spaces - 2:08 min
  9. Young Lust - 3:30 min
  10. One Of My Turns - 3:37 min
  11. Don't Leave Me Now - 4:17 min
  12. Another Brick In The Wall (Part III) - 1:14 min
  13. Goodbye Cruel World - 1:17 min

Disc 2 Bearbeiten

  1. Hey You - 4:42 min
  2. Is There Anybody Out There? - 2:40 min
  3. Nobody Home - 3:24 min
  4. Vera - 1:33 min
  5. Bring The Boys Back Home - 1:27 min
  6. Comfortably Numb - 6:24 min
  7. The Show Must Go On - 1:35 min
  8. In The Flesh - 4:17 min
  9. Run Like Hell - 4:14 min
  10. Waiting For The Worms - 3:58 min
  11. Stop - 0:30 min
  12. The Trial - 5:20 min
  13. Outside The Wall - 1:44 min

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